Prüfen, bevor Du zahlst, unterschreibst oder freigibst
Verifikation ist kein einzelnes Werkzeug, sondern eine Schicht über Deinen Prozessen. Sie greift dort, wo Belege, Identitäten und Zusagen erstmals ins Unternehmen kommen.
Fälschungen scheitern selten an der Technik. Sie scheitern daran, dass jemand im richtigen Moment nachfragen darf.
Die Prüfung sitzt an der falschen Stelle. Rechnung, Zeugnis, Foto und Absenderadresse werden von unterschiedlichen Personen bewertet, ohne gemeinsame Regel und ohne gemeinsame Dokumentation.
Detektoren allein tragen nicht. Erkennungswerkzeuge für KI-generierte Bilder liefern unzuverlässige Ergebnisse, besonders bei komprimiertem oder nachbearbeitetem Material. Ein Prüfergebnis ohne Prozess dahinter ist keine Entscheidung.
Der Nachweis fehlt. Wenn ein Fall eskaliert, brauchst Du belegbar, was geprüft wurde, von wem und auf welcher Grundlage. Genau das steht bei Audit, Versicherung und Haftungsfragen zur Debatte.
Technische Prüfung
- Automatische Vorprüfung von Belegen, Absendern, Dateien und Metadaten
- Abgleich mit Registern, Sanktionslisten und Deinen eigenen Stammdaten
- Signale aus laufender Bedrohungsbeobachtung nach ISO 27001:2022 A.5.7
Prozesskontrollen
- Klare Schwellen: Was darf durchlaufen, was geht in die zweite Prüfung, was wird gestoppt
- Rückkanal über bekannte Kontaktwege statt über die Angaben im geprüften Dokument
- Umgang mit Authentifizierungsinformationen nach ISO 27001:2022 A.5.17
Menschliche Freigabe und Nachweis
- Ein Mensch entscheidet, das System liefert Begründung und Belege
- Lieferkettenbezogene Anforderungen nach § 30 Abs. 2 Nr. 4 BSIG werden mit abgedeckt
- Lückenlose Protokollierung jeder Prüfung für Audit, Wirtschaftsprüfung und Versicherung
Jeder Bereich hat eigene Signale und eigene Fallstricke. Die Regeln für Schwellen, Rückfragen und Freigaben bleiben dieselben.
Rechnungen, Dokumente, Bilder, E-Mail, Schadensmeldungen und Geschäftspartner nach einer Logik
Keine automatische Ablehnung ohne nachvollziehbare Begründung und Freigabe durch Dein Team
Jede Prüfung dokumentiert, damit Du im Ernstfall nachweisen kannst, was wann geprüft wurde
Verifikation
Erkennt Ihr KI-generierte Bilder zuverlässig?
Nein, und niemand kann das seriös versprechen. Detektoren für KI-generierte Bilder liefern je nach Herkunft, Kompression und Nachbearbeitung sehr unterschiedliche Ergebnisse. Deshalb ist die technische Prüfung bei uns nur ein Signal von mehreren. Entschieden wird über Prozesskontrollen, Rückfragen an bekannte Kontakte und eine menschliche Freigabe.
Brauche ich alle sechs Bereiche?
In der Regel nicht auf einmal. Wir beginnen dort, wo bei Dir das größte Risiko liegt, meist bei Rechnungen und Lieferantendaten oder bei E-Mail-Spoofing. Die übrigen Bereiche lassen sich später auf derselben Prüflogik ergänzen, ohne dass Prozesse noch einmal umgebaut werden müssen.
Ersetzt das unsere bestehenden Freigabeprozesse?
Nein. Verifikation legt sich über Deine Abläufe in ERP, Rechnungseingang, Personalabteilung und Einkauf. Wir ändern nicht, wer freigibt, sondern was diese Person zum Zeitpunkt der Freigabe sieht und belegen kann.
Welche Normen und Vorschriften sind hier einschlägig?
Für die Lieferkette ist § 30 Abs. 2 Nr. 4 BSIG der Anker. Aus ISO 27001:2022 sind A.5.7 zur Bedrohungsbeobachtung und A.5.17 zum Umgang mit Authentifizierungsinformationen unmittelbar zitierbar. Eine gesetzliche Pflicht, eine bestimmte Prüfsoftware einzusetzen, gibt es dagegen nicht.
Was passiert mit den geprüften Daten?
Geprüft wird zweckgebunden und nur mit den Daten, die für den Prüfschritt nötig sind. Ergebnisse und Begründungen werden protokolliert, damit sie später nachvollziehbar bleiben. Automatische Entscheidungen mit erheblicher Wirkung für Betroffene treffen wir nicht, dafür bleibt die Freigabe beim Menschen.
Lass uns Deine Prüfpunkte durchgehen
Wir sehen uns an, wo Belege und Identitäten in Dein Unternehmen kommen, und wo heute niemand hinschaut. Schreib uns an info@cavrix.de.