Bilder prüfen, ohne Dir Gewissheit vorzugaukeln
Wir ordnen ein, ob ein eingereichtes Bild zu Deinem Vorgang passt. Statt einer Prozentzahl aus einem Detektor bekommst Du eine nachvollziehbare Einschätzung, mit der Deine Leute entscheiden können.
Kein Detektor kann Dir sagen, ob ein Bild echt ist. Ein guter Prozess kann Dir sagen, ob es plausibel ist.
Schadensfotos, Lieferbelege, Bewerbungsunterlagen und Ausweiskopien kommen digital herein und werden meist nur gesichtet, nicht geprüft.
KI-generierte und nachbearbeitete Bilder sind mit bloßem Auge nicht mehr zuverlässig zu erkennen, auch nicht von erfahrenen Sachbearbeitern.
Detektor-Tools erzeugen ein falsches Sicherheitsgefühl: Sie melden echte Bilder als Fälschung und übersehen gute Fälschungen, in beide Richtungen mit hohen Fehlerraten.
Herkunft und Metadaten
- Content Credentials nach dem C2PA-Standard auslesen, sofern vorhanden
- EXIF- und Metadatenanalyse: Aufnahmegerät, Zeitstempel, Bearbeitungsspuren, Softwareketten
- Bewertung, was fehlende Metadaten bedeuten und was sie ausdrücklich nicht bedeuten
Wiederverwendung und Bildhistorie
- Rückwärtssuche auf bereits veröffentlichte oder anderweitig eingereichte Bilder
- Abgleich gegen Deine eigenen früheren Vorgänge, um Mehrfachnutzung desselben Motivs zu finden
- Erkennung von Ausschnitten, Spiegelungen und leichten Umkodierungen desselben Ausgangsbilds
Abgleich mit dem Vorgang
- Konsistenzprüfung gegen Ort, Zeitpunkt und Wetterlage des gemeldeten Sachverhalts
- Abgleich mit Vertrags-, Objekt- und Stammdaten aus Deinen Systemen
- Dokumentierte Einschätzung mit Begründung, damit Deine Entscheidung prüffest bleibt
Auffällige Vorgänge werden priorisiert, statt dass alle Bilder gleich behandelt werden.
Jede Einschätzung ist begründet und dokumentiert, auch für Wirtschaftsprüfung und Revision.
Deine Mitarbeitenden wissen, wie belastbar ein Hinweis ist, bevor sie handeln.
Bildprüfung
Könnt Ihr sicher sagen, ob ein Bild mit KI erzeugt wurde?
Nein, und niemand kann das seriös versprechen. KI-Bilddetektoren haben hohe Fehlerraten in beide Richtungen. Sie schlagen bei echten Fotos an und übersehen gute Fälschungen. Wir nutzen sie deshalb nur als eines von mehreren Signalen und niemals als alleinige Entscheidungsgrundlage.
Sind Content Credentials nach C2PA nicht ein Echtheitsnachweis?
Content Credentials sind hilfreich, aber kein Beweis. Die Daten gehen bei Weiterverarbeitung, beim Versand über Messenger oder beim Screenshot verloren und lassen sich auch bewusst entfernen. Fehlende Credentials sind kein Indiz für eine Fälschung, vorhandene Credentials sind kein Freibrief.
Wie kommt Ihr dann zu einer belastbaren Aussage?
Durch Kombination. Technische Prüfung von Metadaten und Bildhistorie, Abgleich mit den Daten Deines Vorgangs wie Ort, Zeit und Wetter, und am Ende eine menschliche Entscheidung. Diese Kombination trägt, ein einzelner Detektorwert trägt nicht.
Was verlangt der EU AI Act ab dem 2. August 2026?
Artikel 50 Absatz 4 verpflichtet dazu, offenzulegen, wenn Inhalte per KI erzeugt oder manipuliert wurden. Ehrlich eingeordnet: Gegen Betrüger hilft diese Pflicht nicht, denn Kriminelle halten sich nicht daran. Sie zeigt aber, dass der Gesetzgeber das Risiko anerkennt, und sie betrifft Dich unmittelbar, wenn Du selbst KI-Inhalte einsetzt.
Entscheidet am Ende ein System oder ein Mensch?
Ein Mensch. Das System sortiert, begründet und legt vor. Die Freigabe, die Ablehnung und die Rückfrage bleiben bei Deinen Mitarbeitenden.
Sprich mit uns über Deine Bildstrecke
Schick uns eine kurze Beschreibung Deines Prüfprozesses an info@cavrix.de. Wir sagen Dir offen, was technisch geht und was nicht.