Live-Lagebild

Was gerade angegriffen wird, steht öffentlich

Unten läuft ein echtes Lagebild: aktiv ausgenutzte Schwachstellen aus dem Katalog der US-Behörde CISA und zuletzt bekannt gewordene Datenlecks. Keine Schätzung, keine Hochrechnung.

Angreifer arbeiten dieselbe Liste ab, die Du hier siehst. Der Unterschied ist, wer sie täglich gegen den eigenen Bestand hält.

Echtzeitdaten

Das Lagebild, live auf dieser Seite

Die Zahlen ziehen direkt aus dem Known Exploited Vulnerabilities Catalog der CISA und aus dem öffentlichen Katalog dokumentierter Datenlecks von Have I Been Pwned.

1.671

Schwachstellen mit nachgewiesener aktiver Ausnutzung

349

davon in Ransomware-Kampagnen eingesetzt

69

neu aufgenommen in den letzten 90 Tagen

6

mit Behebungsfrist in den nächsten 30 Tagen

Zuletzt aufgenommene Einträge

SchwachstelleHerstellerAufgenommen
CVE-2026-64849MLflow Server-Side Request Forgery VulnerabilityMLflowMLflow19.08.2026
CVE-2026-65400Apple macOS Improper Authentication VulnerabilityApplemacOS18.08.2026
CVE-2026-55040Microsoft SharePoint Weak Authentication VulnerabilityMicrosoftSharePoint18.08.2026
CVE-2026-59310Broadcom VMware vCenter Path Traversal VulnerabilityBroadcomVMware vCenter18.08.2026
CVE-2026-33824Microsoft Internet Key Exchange (IKE) Service Extensions Double Free VulnerabilityMicrosoftInternet Key Exchange (IKE) Service Extensions18.08.2026
CVE-2025-62593Ray-Project Ray Code Injection VulnerabilityRay-ProjectRay17.08.2026
CVE-2026-72898Metabase SQL Injection VulnerabilityMetabaseMetabase11.08.2026
CVE-2026-68820Microsoft Windows Ancillary Function Driver for WinSock Use-After-Free VulnerabilityMicrosoftWindows Ancillary Function Driver for WinSock 11.08.2026

Quelle: Known Exploited Vulnerabilities Catalog der US-Cybersicherheitsbehörde CISA sowie Have I Been Pwned (CC BY 4.0). (2026.08.19)

Ehrlich gesagt: Ein Dashboard schützt nichts, es zeigt nur. Der Wert entsteht erst, wenn jemand diese Liste gegen Deinen tatsächlichen Bestand abgleicht und die betroffenen Systeme schließt.

Live

Die zuletzt bekannt gewordenen Datenlecks

Diese Übersicht aktualisiert sich automatisch aus dem öffentlichen Bestand von Have I Been Pwned. Sie zeigt, wie regelmäßig Zugangsdaten von Diensten abfließen, die Deine Mitarbeiter privat nutzen.

12,7 Mrd.

erfasste Konten in allen bekannten Datenlecks zusammen.

884

dokumentierte Datenlecks im öffentlichen Bestand.

119

davon kamen allein in den letzten zwölf Monaten dazu.

66 %

der Datenlecks enthielten auch Passwörter.

Oz Hair and Beauty

Oz Hair and Beauty

ozhairandbeauty.com

Betroffene Konten
2 Mio.
Datum des Lecks
15. August 2026

Betroffene Daten

E-Mail-AdressenStandortdatenNamenTelefonnummernKäufe
Fanlore

Fanlore

fanlore.org

Betroffene Konten
144.520
Datum des Lecks
6. August 2026

Betroffene Daten

E-Mail-AdressenNamenPasswörterBenutzernamen
RingCentral

RingCentral

ringcentral.com

Betroffene Konten
1,6 Mio.
Datum des Lecks
27. Juli 2026

Betroffene Daten

E-Mail-AdressenNamenTelefonnummernAnschriften

Datenquelle: Have I Been Pwned, lizenziert unter CC BY 4.0. Darstellung und Einordnung durch CAVRIX.

Die Lage

Drei Punkte, die Deine Woche bestimmen

Öffentlich01

Die Angriffsliste ist frei einsehbar

Der CISA-Katalog nennt Schwachstellen, für die aktive Ausnutzung nachgewiesen ist, mit CVE-Nummer, Hersteller und Produkt. Diese Liste liest jeder, auch die Gegenseite. Wer Fortinet, Ivanti, Exchange oder VMware im Haus hat, findet dort im Zweifel den eigenen Stack.

Zeitfenster02

Zwischen Bekanntwerden und Ausnutzung liegen Tage

Einträge im Katalog tragen ein Aufnahmedatum und eine Behebungsfrist. Viele Schwachstellen werden bereits ausgenutzt, bevor der Patch bei Dir im Wartungsfenster ankommt. Ein Quartalsrhythmus beim Patchen passt nicht zu diesem Takt.

Blinder Fleck03

Der Mittelstand erfährt es zuletzt

Nicht weil die Information fehlt, sondern weil niemand sie täglich gegen den eigenen Bestand hält. Ohne aktuelle Inventarliste ist jede Meldung nur eine Nachricht. Mit Inventarliste ist sie eine Aufgabe mit Namen, System und Frist.

Unsere Leistung

Vom Lagebild zur geschlossenen Lücke

Wir betreiben die Anzeige nicht als Selbstzweck. Wir arbeiten die Liste gegen Deine Umgebung ab, jeden Werktag.

Abgleich

  • Täglicher Abgleich neuer Katalogeinträge gegen Dein Inventar aus Servern, Clients, Firewalls und VPN-Gateways
  • Gepflegte Inventarliste als Grundlage, inklusive Versionsständen und Exponierung nach außen
  • Meldung nur bei tatsächlicher Betroffenheit, statt Weiterleiten jeder Schlagzeile

Priorisierung und Umsetzung

  • Reihenfolge nach Betroffenheit, Erreichbarkeit aus dem Internet und Ransomware-Kennzeichnung
  • Patchen im vereinbarten Wartungsfenster, mit Rückfallplan bei kritischen Systemen
  • Übergangsmaßnahmen, wenn ein Patch noch fehlt, etwa Absicherung des Zugriffs oder Abschalten des Dienstes

Nachweis

  • Dokumentation je Schwachstelle: erkannt, bewertet, behandelt, mit Datum und System
  • Verwendbar als Evidenz für Risikomanagement und Schwachstellenbehandlung nach § 30 Abs. 2 BSIG bei Einrichtungen im NIS2-Anwendungsbereich
  • Passend zu ISO 27001:2022 A.5.7 Threat Intelligence und A.8.8 Management technischer Schwachstellen
Was sich ändert
Täglich

Abgleich neuer Einträge gegen Deinen Bestand, statt sporadischer Sichtung

Nach Betroffenheit

Priorisierung nach Deiner Umgebung, nicht nach Schweregrad auf dem Papier

Nachweisbar

Jede Behandlung mit Datum, System und Ergebnis dokumentiert

FAQ

Häufige Fragen

  • Müssen wir als deutsches Unternehmen den CISA-Katalog beachten?

    Nein. Der Katalog ist eine verbindliche Pflichtliste für US-Bundesbehörden, für Dich besteht daraus keine gesetzliche Pflicht. Er ist aber der beste frei verfügbare Indikator dafür, was gerade tatsächlich ausgenutzt wird. Deshalb nutzen wir ihn als Arbeitsgrundlage, nicht als Vorschrift.

  • Sind wir verpflichtet, ein Lagebild zu führen?

    Eine Pflicht, genau dieses Lagebild zu führen, gibt es nicht. Fällt Deine Einrichtung unter NIS2, fordert § 30 Abs. 2 BSIG ein Risikomanagement mit Behandlung von Schwachstellen. Ein gepflegtes Lagebild ist ein praktischer Weg, das zu erfüllen und zu belegen.

  • Was unterscheidet diese Liste von einem Schwachstellenscanner?

    Ein Scanner findet, was in Deinem Netz offen ist. Der Katalog sagt, was Angreifer gerade tatsächlich ausnutzen. Erst die Kombination ergibt eine belastbare Reihenfolge: betroffenes System plus nachgewiesene Ausnutzung schlägt jeden theoretischen Schweregrad.

  • Reicht es nicht, das Dashboard selbst zu beobachten?

    Beobachten kannst Du es hier jederzeit kostenlos. Nur schützt Beobachten nicht. Es braucht eine gepflegte Inventarliste, jemanden, der täglich abgleicht, und ein Wartungsfenster, in dem tatsächlich gepatcht wird.

  • Woher stammen die Daten zu Datenlecks?

    Aus dem öffentlichen Katalog dokumentierter Datenlecks von Have I Been Pwned, verfügbar unter CC BY 4.0. Wir nennen die Quelle sichtbar auf dieser Seite und verändern die Angaben nicht.

Halte die Liste gegen Deinen Bestand

Schreib uns Deine Umgebung in Stichworten. Wir sagen Dir, welche Einträge aus dem aktuellen Katalog Dich betreffen und in welcher Reihenfolge sie zu schließen sind. Kontakt: info@cavrix.de